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ChemoindikatorenChemoindikatoren dienen der orientierenden Kontrolle jeder einzelnen Charge bei Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsverfahren. Sie sind ebenso durch die bestehenden Gesetze und Verordnungen verbindlich vorgeschrieben wie die jährliche Validierung der Aufbereitungsprozesse oder, falls wegen des Alters und der Ausstattung der eingesetzten Geräte nicht validiert werden kann, deren halbjährliche mikrobiologische Überprüfung mittels biologischer Indikatoren.
ProzessControl – Systeme für die DampfsterilisationProzessControl – Chemoindikatoren sind integrierende Indikatorstreifen, deren vier farbigen Felder erst einen Farbumschlag von gelb nach schwarz zeigen, wenn im Rahmen der erlaubten normativen Toleranzen alle Sterilisationsparameter, i.e. die Temperatur, die Einwirkzeit und das Vorhandensein von Sattdampf in der geprüften Charge erfüllt wurden. Typische Dampfsterilisationsverfahren sind 121° / 15 Minuten bzw. 134° / 3 Minuten, wobei die Sterilisatoren mit einem fraktionierten Vorvakuum von mindestens 150 mbar oder darunter arbeiten müssen. Um den notwendigen Zutritt des Dampfes auch an schwer zu erreichenden Stellen zu dokumentieren, werden die Chemoindikatoren in der endständigen Kammer eines Helix-Prüfkörpers, einem 1,5 m langem Kunststoffschlauch mit 2 mm Innendurchmesser, das Gesamtsystem zusätzlich in eine Baumwolltasche eingelegt, eingesetzt. Durch diese Worst-Case-Simulation sind in jeder einzelnen Charge alle einfachen Hohlrauminstrumente und porösen Güter von der Kontrolle erfasst. ProzessControl – Chemindikatoren werden in zwei Abpackungen angeboten:
Lagerbedingungen: Bei Raumtemperatur trocken lagern.
ThermoDesin – Kontrollröhrchen für die thermische DesinfektionDiese Chargenkontrollröhrchen zeigen an, ob die erforderliche Expositionszeit der thermischen Desinfektion gemäß den normativen Vorgaben erreicht ist oder nicht. Dieser Nachweis erfolgt durch einen Farbumschlag der Flüssigkeit in den Röhrchen von orange nach blau. Um auch hier den Worst-Case zu erfassen, empfiehlt es sich, das Röhrchen in jeder Charge in das Grobsieb am Boden der Spülkammer zu platzieren. Bei einigen Geräten können sie auch in eine am Bottichsieb angebrachte Halterung eingelegt werden.
Zur Dokumentation von ChargenkontrollenEntgegen manchen Behauptungen fähiger Verkäufer gibt es keine Vorschrift, die eine patientenbezogene Dokumentation jeder einzelnen Charge vorschreibt. |
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