Voraussetzungen einer Validierung

Jeder Validierung sollte, damit sie erfolgreich ablaufen kann, die Wartung des eingesetzten Gerätes, die Festlegung der Verfahrensparameter, die Bestimmung der zu prüfenden Konfigurationen und die zeitliche Einplanung in die bestehende Routine vorausgehen. Grundsätzlich führen wir bei Erstvalidierungen vor Abgabe eines detaillierten Angebots eine gemeinsame Beurteilung der infrage kommenden Geräte und Produkte vor Ort durch.

Validierungen können nur das bestätigen, was tatsächlich ist. Mit der Erteilung eines Validierungsauftrags kommt ein „Dienstleistungsvertrag“ zustande und kein „Werkvertrag“, in dem ein Ergebnis garantiert wird. Prüflabors können keine Ergebnisse garantieren, sondern nur durch eine genaue, gemeinsam mit dem Kunden abgesprochene Vorbereitung und Durchführung der Validierung mögliche Fehler vermeiden helfen.

Es ist im Interesse des Kunden, die Anzahl der zu prüfenden Konfigurationen soweit wie möglich einzuschränken. Jede Konfiguration erfordert zur Messung Zeit und kostet damit Geld.

Unser Prüflabor vereinbart mit dem Kunden rechtzeitig vor Auftragsdurchführung einen genauen Ablaufplan für die Prüfungen, um unnötige Wartezeiten, falsche Arbeitsvorgaben und eventuelle spätere Streitigkeiten zu vermeiden.

Wichtig sind: Die rechtzeitige und vollständige Bereitstellung der Beladungen, genaue Arbeitsvorgaben und eine detaillierte Festlegung des Prüfprogramms und dessen zeitlicher Abfolge.

Während der Validierungsarbeiten ist kein Routinebetrieb an den in die Prüfung einbezogenen Geräten möglich.

Den Abschluß der Validierung bildet ein detaillierter Prüfbericht, gegebenenfalls ergänzt durch ein Gespräch über die Ergebnisse mit dem Kunden.